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Gemeinsam Wohnraum schaffen

Eine Initiative der Zugspitz Region GmbH

Wohnraum sichern – Lebensq­ualität erhalten

Für eine zukunftsfähige Wohnversorgung im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen steht, wie viele Regionen in Bayern, vor wachsenden Heraus­forder­ungen im Bereich Wohnen. Bezahlbarer Wohnraum wird zunehmend knapp – vor allem für Menschen mit mittlerem und geringerem Einkommen. Dabei geht es nicht nur um ein Dach über dem Kopf. Es geht um soziale Teilhabe, um Familien, um Pflege- und Servicekräfte, Handwerker*innen, junge Menschen und ältere Generationen. Kurz: um das Leben in unserem Landkreis. Unsere Kampagne will informieren, sensibilisieren und aufklären. Denn bezahlbarer Wohnraum ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis – und damit Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir möchten Raum schaffen für Ideen, die heute tragfähig und morgen zukunftssicher sind. Denn eine soziale, faire und nachhaltige Wohnraumentwicklung betrifft nicht nur uns – sondern auch unsere Kinder und Enkel.

Sie haben Wohnraum, der aktuell leer steht? Oder ein Grundstück mit Potenzial?
Informieren Sie sich jetzt über Möglichkeiten wie Erbpacht, Zwischennutzung oder neue Wohnformen – gemeinsam finden wir Lösungen, die sozial, wirtschaftlich und enkeltauglich sind.

Aktuelles & Ver­an­stal­tung­en

Hier finden Sie aktuelle News und Veranstaltungen rund um das Thema Wohnraum im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit des Sozialdienst katholischer Frauen

Beratung und Hilfe für Bürger und Bürgerinnen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, deren Mietverhältnis durch Kündigung oder Räumungsklage bedroht ist. Vorrangiges Ziel der Fachstelle (FOL) ist der Erhalt des vorhandenen Wohnraumes und damit die Vermeidung von Obdachlosigkeit, um den Menschen ein Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

  • Klärung der individuellen Wohnperspektiven
  • Vermittlung zwischen Mieter, Vermieter, Anwalt
  • aufsuchende Hilfe durch Besuche vor Ort
  • Unterstützung bei Behördenkontakten
  • Unterstützung bei Wohnungssuche
  • Vermittlung an Fachdienste z.B. Schuldnerberatung
  • Nachbetreuung, damit der Wohnraum langfristig erhalten werden kann
  • Beratung und Begleitung von Betroffenen, um Wohnungsverlust zu vermeiden
  • Hilfestellung bei Beantragung und Erlangung von finanziellen Hilfen z.B. Darlehen, um die Mietrückstände zu begleichen

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Ab dem Jahr 2028: Neues Wohnangebot „Campus_ServiceWohnen“

Im Zusammenhang mit dem Entstehen des neuen TUM Campus in Garmisch-Partenkirchen wird es ab dem Jahr 2028 auch das Wohnangebot „Campus_ServiceWohnen“ geben. Das Konzept richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die selbstständig leben möchten, dabei jedoch nicht auf eine gewisse Sicherheit im Alltag verzichten möchten. Es handelt sich um eine eigenständige Wohnform, die flexibel mit einem Betreuungsvertrag kombiniert werden kann. Grundsätzlich lassen sich zwei Varianten unterscheiden:

  • Altersgerechtes Wohnen mit Sicherheitspauschale, aber ohne Servicevertrag: Hauswirtschaftliche, pflegerische oder soziale Dienstleistungen können bei Bedarf individuell hinzugebucht werden.
  • Altersgerechtes Wohnen mit Servicevertrag: Hier sind bereits umfassende Serviceleistungen inbegriffen.

Zum Wohnkonzept gehören auch gemeinschaftlich nutzbare Räume wie ein gemütliches Wohncafé, ein Multifunktionsraum sowie verschiedene Hobbyräume, die den sozialen Austausch und gemeinsame Aktivitäten fördern.

Das „Campus_ServiceWohnen“ ist dem Pflegezentrum angegliedert und bietet älteren Menschen, die noch keinen hohen Hilfebedarf haben, die Möglichkeit, in einer barrierefreien, seniorengerechten Wohnung ein eigenständiges Leben zu führen. Gleichzeitig können sie bei Bedarf auf vielfältige Unterstützungsangebote zurückgreifen.

Die Kombination aus Selbstständigkeit, Sicherheit, kurzen Wegen und einem bedarfsgerechten Dienstleistungsangebot macht dieses Wohnkonzept besonders attraktiv. Auch wirtschaftliche Überlegungen spielen beim Umzug eine Rolle: Die modernen, barrierefreien Appartements sind meist kleiner und funktional gestaltet, wodurch sich die Wohnkosten reduzieren. Gemeinsame Aufenthaltsräume ermöglichen zudem eine effiziente Nutzung der Wohnfläche.

Bereits jetzt haben Interessenten die Möglichkeit, sich in eine Bewerber-Liste eintragen zu lassen, um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Bei Fragen rund um dieses Thema:

Maximilian Mayer
Tel.: 08821-60355 55
Mail: mma@longleif.de

Inklusives Wohnen für Menschen mit Behinderung – damit selbstbestimmtes Leben Realität wird!

Der in Gründung befindliche Verein „LebensTraum inklusiv GAP“ setzt sich mit Herz und Engagement für ein gemeinschaftliches Wohnmodell ein, in dem Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammenleben.

Unsere Vision:

Ein inklusives Zuhause, in dem gemeinsam gelebt, gelacht, gekocht und gefeiert wird.
Ein Ort, an dem individuelle Unterstützung auf Augenhöhe stattfindet und jeder seinen Platz in einer aktiven Gemeinschaft hat.

„Wohnen für Mithilfe“ – das Prinzip:

Menschen ohne Behinderung leisten stundenweise im Alltag Assistenz für ihre Mitbewohner mit Unterstützungsbedarf und reduzieren damit ihre Miete – ein Gewinn für alle Beteiligten.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Immobilien oder Grundstück gesucht
Viele erfolgreiche inklusive Wohngemeinschaften in Deutschland zeigen, wie es gehen kann. Nun möchten wir dieses Modell auch in Garmisch-Partenkirchen verwirklichen. Daher bitten wir
Immobilien- oder Grundstückseigentümer, die durch Vermietung oder Verkauf inklusives Wohnen erst möglich machen, um Kontaktaufnahme.
Lassen Sie uns gemeinsam einen LebensTraum verwirklichen!

Kontakt:

Stephanie Dietrich
Mobil: 0173 1829760
E-Mail: stephanie.dietrich@mail.de

Wohnraum-Statements aus der Region

„Es geht längst nicht nur um Wohnungen. Es geht um Zukunft.“

Clemens Stafflinger, kaufmännischer Geschäftsführer der Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen gGmbH

Als kaufmännischer Geschäftsführer einer der großen Arbeitgeber unserer Region im Gesundheitssektor ist das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ für Clemens Stafflinger essentiell, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig in der Region halten zu können. Doch die Sorge um das, was innerhalb unserer Region aktuell passiert, ist groß – vor allem um das, was droht zu verschwinden. Die Initiative „Wohnraum schaffen“ der Zugspitz Region GmbH begrüßt Clemens Stafflinger deshalb nachdrücklich.

Herr Stafflinger, bezahlbarer Wohnraum – wie sehr betrifft dieses Thema Ihre Klinik?

„Sehr. Und auf vielen Ebenen. Ich spreche täglich mit unseren Mitarbeitenden. Was viele nicht sehen: Es sind nicht nur neue Fachkräfte, die Schwierigkeiten haben, hier anzukommen. Es sind auch die Menschen, die bereits bei uns arbeiten. Gerade Mitarbeitende mit Familien. Wenn sie uns verlassen, liegt es sehr häufig nicht am Job, nicht am Team, nicht am Arbeitgeber. Es liegt daran, dass sie in eine andere Region ziehen – weil sie sich ein Leben hier nicht (mehr) leisten können.“

Wie kommt das? Die Menschen leben doch bereits hier?

„Na ja, für Singles oder junge Paare, am besten beide voll berufstätig, findet man mit etwas Glück oft noch ein Apartment oder eine kleine Wohnung. Aber sobald Kinder dazukommen, ist es fast unmöglich. Familienfreundlichen Wohnraum zu einem bezahlbaren Preis gibt es hier faktisch nicht. Viele sagen: Ein Leben als Familie können wir uns im Landkreis Garmisch-Partenkirchen nicht mehr leisten, erst recht nicht, wenn ein Elternteil wegen dem Kind beruflich kürzertreten und für das Kind da sein möchte, anstatt Vollzeit arbeiten zu gehen. Oder nehmen wir einen unserer Bereichsleiter. Er und seine Frau haben zwei Kinder. Sie leben seit Jahren als vierköpfige Familie in einer 3-Zimmer-Wohnung. Und sie suchen seit Jahren etwas Größeres – vergeblich. Mit kleineren Kindern geht das vielleicht noch. Aber mit zwei Jugendlichen ist irgendwann die Schmerzgrenze erreicht. Das zehrt.“

Wird bezahlbarer Wohnraum damit zum größten Hindernis bei der Fachkräftegewinnung und -bindung?

„Ja, definitiv, bezahlbarer Wohnraum ist der größte Hemmschuh für uns – und für viele soziale und medizinische Einrichtungen in der Region. Wir könnten mehr Leistungen anbieten, wir könnten Kapazitäten besser ausschöpfen. Aber uns fehlen die Menschen, die dafür gebraucht werden. Und oft scheitert es nicht an der Motivation, nicht an der Qualifikation – sondern ganz banal an einer Wohnung.“

Was muss geschehen?

„Viele Menschen in unserer Region besitzen Wohnraum, der leer steht. Mehr als 2.000 Wohnungen, sagt die Statistik. Wir müssen uns die Frage stellen, warum das so ist. Ich höre immer wieder: Aus Angst vor Mietnomaden oder vor dem bürokratischen Aufwand. Andere haben Ferienwohnungen, die sie nur – so glauben sie zumindest - mit großem Aufwand steuerrechtlich umwidmen könnten. Ich verstehe diese Sorgen. Aber sie blockieren eine Entwicklung, die wir dringend brauchen. Wir sollten wegkommen vom problemorientierten Denken, hin zu einer lösungsorientierten Betrachtungsweise. Jeder leerstehende Wohnraum, der einer Familie ein neues Zuhause gibt, ist ein Baustein für die Zukunft unserer Region.“

Was passiert, wenn wir nicht handeln, wenn sich nichts ändert?

„Bezahlbarer Wohnraum hat direkten Einfluss auf die Lebensqualität aller Menschen in der Zugspitz Region. Das gilt insbesondere, wenn bezahlbarer Wohnraum für Fachkräfte im Bereich Soziales und Gesundheit fehlt. Wenn wir nicht genügend Fachkräfte anziehen – und wenn sogar diejenigen wegziehen, die schon da sind –, dann ist irgendwann niemand mehr da, der die Versorgung aufrechterhält. Das ist keine ferne Zukunftsvision. Das passiert schon jetzt. Mein Appell daher an die Bürgerinnen und Bürger: Wenn unser Landkreis auch in Zukunft ein guter Ort für die Gesundheitsversorgung, für ältere und pflegebedürftige Menschen sein soll, dann brauchen wir Wohnraum für diejenigen, die diese Lebensqualität und diese Versorgung sichern. Jede Wohnung, die entsteht, jede Wohnung, die wieder bewohnbar wird, jede Entscheidung, die Wohnraum möglich macht – sie hilft uns allen.“

Leerstand in ein Zuhause verwandeln bedeutet Lebens­qualität für alle sichern.

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stehen rund 2.200 Wohnungen leer – das entspricht etwa 4 % des Gesamt­wohnungs­bestands. Gleichzeitig fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für systemrelevante Berufsgruppen wie Pflegekräfte, Erzieher, Beschäftigte im Gastgewerbe und Einzelhandel.

Sie haben leerstehenden Wohnraum? Es gibt Menschen, die ihn brauchen.

  • Sie sind Eigentümer*in einer leerstehenden oder nicht mehr genutzten Immobilie im Landkreis?
  • Sie haben „Vorbehalte“ gegen eine Vermietung?
  • Sie würden gerne vermieten, scheuen aber den bürokratischen und finanziellen Aufwand (z.B. Umwandlung Ferienwohnung in Mietwohnung, Umbau Einfamilienhaus in zwei oder mehr Parteien)?

Mit dem Start dieser Initiative konnten wir dankenswerter Weise einige Steuerberater*innen und Architekt*innen gewinnen, die uns dabei unterstützen möchten, Ihre Ideen und Planungen zunächst einmal aus fachlicher Sicht zu beleuchten und mit Ihnen zu besprechen. Gerne stellen wir den Kontakt her!

Schreiben Sie uns eine E-Mail an regionalmanagement@zugspitz-region.de.

Mietspiegel

Mehr Transparenz auf dem Mietmarkt

Online-Mietspiegel öffnen

Mit der Veröffent­lichung des quali­fizierten Miet­spiegels für den Land­kreis Garmisch-Parten­kirchen konnte ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu mehr Transparenz auf dem Mietmarkt gesetzt werden. Dieser Mietspiegel, der in enger Zusammenarbeit zwischen der Zugspitz Region GmbH, dem Deutschen Mieterbund Garmisch-Partenkirchen und Umgebung e.V., vertreten durch den Deutschen Mieterbund Landesverband Bayern e.V. sowie dem Haus- und Grund Garmisch-Partenkirchen e.V. erstellt wurde, bietet nun eine fundierte Grundlage für Mietverhältnisse und sorgt für eine faire, ausgewogene und transparente Mietpreisgestaltung.

Ein qualifizierter Mietspiegel hilft sowohl Mieterinnen und Mietern als auch Vermieterinnen und Vermietern, sich auf verlässliche und objektive Werte zu stützen. Ohne einen qualifizierten Mietspiegel war es bisher notwendig, Mieterhöhungen durch den Hinweis auf drei vergleichbare Wohnungen oder mithilfe aufwendiger Gutachten durchzusetzen – ein Umstand, der für beide Seiten unsicher und oft konfliktbeladen war. Der Mietspiegel schafft hier Klarheit und sorgt auf beiden Seiten für Rechtssicherheit.

Für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen bedeutet der qualifizierte Mietspiegel eine wichtige Unterstützung im Umgang mit den lokalen Mietverhältnissen und stellt sicher, dass Mietpreise nicht nur marktgerecht, sondern auch fair sind.

Mietspiegel (PDF)
Dokumentation der Mietspiegelerstellung (PDF)
Online-Mietspiegel

Alternative Wohnformen

Abseits der klassischen Wohnmodelle wie dem Einfamilienhaus oder der Mietwohnung im Mehrparteienhaus, bieten alternative Wohnformen neue Wege, wie Menschen wohnen, leben und Gemeinschaft gestalten können.
Diese Wohnformen können sehr unterschiedlich aussehen – von gemeinschaftlichen Wohnprojekten über mobile oder modulare Bauweisen bis hin zu generationen­übergreifendem Wohnen oder klassischen WGs.
Solche Modelle bieten häufig nicht nur einen praktischen, sondern auch einen ideellen Mehrwert: Sie fördern Nachbarschaft, ermöglichen neue Formen der Zusammenarbeit und können einen wichtigen Beitrag zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen leisten, etwa im Hinblick auf Altersarmut, Vereinsamung oder den Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
Im Folgenden werden verschiedene alternative Wohnformen vorgestellt, die beispielhaft für die Vielfalt und das Potenzial neuer Wohnideen stehen.

Senioren-Wohn­gemein­schaft (Senioren-WG)

Ältere Menschen leben in einer gemeinschaftlich genutzten Wohnung zusammen, ähnlich wie in einer Studenten-WG.

Vorteile

  • Gesellschaft und weniger Einsamkeit im Alter
  • Gegenseitige Unterstützung im Alltag
  • Kostenteilung (Miete, Haushaltshilfen etc.)
  • Mehr Selbstbestimmung als im Pflegeheim

Beispiel: Haus Gloria, Rosenheim

Eine selbstverwaltete Senioren-WG, in der ältere Menschen gemeinsam leben, sich gegenseitig unterstützen und ihre Selbstständigkeit bewahren.

Artikel auf Welt.de lesen

Beispiel: Leifheit Senioren

Altersgerecht und bezahlbar – Selbständig Wohnen mitten im Herzen des Marktes Garmisch-Partenkirchen

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Mehr­generationen­wohnen

Menschen unterschiedlicher Altersgruppen (z. B. Familien, Senioren, Singles) leben in einem Haus oder Wohnprojekt zusammen.

Vorteile

  • Austausch von Lebenserfahrung und Hilfe im Alltag (z. B. Kinderbetreuung ↔ Unterstützung im Haushalt)
  • Förderung von Gemeinschaft und Solidarität
  • Soziales Netzwerk direkt vor Ort

Beispiel: Mehrgenerationenhaus Kranzberg

In Kranzberg leben Menschen verschiedenen Alters zusammen und fördern den Austausch zwischen den Generationen.

Artikel bei der bayerischen Architekten­kammer lesen

Azubi­wohn­heime / (Studenten-) WGs

Gemeinsames Wohnen von Azubis / Studierenden / jungen Menschen in einer Wohnung oder in einem Wohnheim.
Spezielle Wohnheime oder Wohnanlagen für Auszubildende (z.B. in Ballungsräumen oder Berufsschulzentren).

Vorteile

  • Günstiger Wohnraum für Azubis
  • Kurze Wege zur Arbeit oder Schule
  • Gemeinschaft mit Gleichaltrigen und oft pädagogische Begleitung
  • Soziale Kontakte und Netzwerke
  • Alltagshilfe durch Mitbewohner:innen

Beispiel: Azubiwerk München

Günstiges Wohnen für Auszubildende.

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Cluster-Wohnen

Mischung aus privatem Wohnen und Gemeinschaftsleben. Jeder hat ein kleines Apartment, dazu gibt es Gemeinschaftsküche, -wohnzimmer etc.

Vorteile

  • Rückzugsmöglichkeit + soziale Kontakte
  • Ideal für Singles und Alleinlebende
  • Nachhaltiger Umgang mit Raum und Ressourcen

Beispiel: WagnisART, München

Ein innovatives Wohnprojekt im Domagkpark, das Cluster-Wohnen mit künstlerischen und gemeinschaftlichen Elementen kombiniert.

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Wohn­projekte / Bau­gruppen

Menschen schließen sich zusammen, um gemeinsam zu wohnen – oft mit gemeinschaftlicher Planung (Baugruppen) oder ökologischer Ausrichtung

Vorteile

  • Mitsprache bei Gestaltung und Regeln
  • Soziale Gemeinschaft, gegenseitige Hilfe
  • Häufig ökologisch, nachhaltig und kostengünstiger

Beispiel: Das Wohnquartier „Altes Garmisch, neu gelebt“

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Tiny Houses / Modul­häuser

Sehr kleine, oft mobile Häuser – für Minimalisten oder als flexible Wohnform bei wenig Wohnraum.

Vorteile

  • Geringe Lebenshaltungskosten
  • Umweltfreundlich, da kleiner ökologischer Fußabdruck
  • Mobilität und Flexibilität
  • Lässt sich gut in kleine Baulücken integrieren oder auf Zeit auf gepachteten Grundstücken aufstellen

Beispiel: Tiny House Siedlung Unterammergau

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Inklusives Wohnen

Menschen mit und ohne Behinderung leben gemeinsam – etwa in Wohngemeinschaften, Hausgemeinschaften oder Nachbarschaften. Dabei steht der Gedanke im Vordergrund, dass alle Menschen unabhängig von ihren Fähigkeiten gleichberechtigt zusammenleben können.

Vorteile

  • Soziale Teilhabe
  • Abbau von Vorurteilen
  • Selbstbestimmung
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Förderung von Inklusion im Alltag

Beispiel: Die WG München-Neuhausen

Artikel auf wohnsinn.org lesen

Wohnen für Hilfe

"Wohnen für Hilfe" ist eine Form der Wohnpartnerschaft, bei der junge Menschen (meist Studenten oder Azubis) und ältere oder hilfsbedürftige Menschen zusammenleben. Der Wohnraum wird von der älteren oder hilfsbedürftigen Person zur Verfügung gestellt, und im Gegenzug für das mietfreie oder kostengünstige Wohnen erbringen die jüngeren Bewohner Unterstützungsleistungen. Diese Leistungen können vielfältig sein und werden individuell zwischen den Parteien vereinbart. Typische Aufgaben sind z.B. Einkaufen, Kochen, Gartenarbeit, leichte Reinigungsarbeiten, Begleitung zum Arzt oder einfach nur Gesellschaft leisten. Pflegeleistungen sind dabei ausgeschlossen.

Vorteile

  • Für Wohnraumanbieter (meist ältere Menschen): Sie erhalten Unterstützung im Alltag, Gesellschaft und bleiben länger in ihrem gewohnten Umfeld wohnen.
  • Für Wohnraumnehmer (meist Studenten oder Azubis): Sie erhalten günstigen Wohnraum und können gleichzeitig ihre Lebensumstände verbessern, indem sie anderen helfen.
  • Für die Gesellschaft: "Wohnen für Hilfe" fördert die nachbarschaftliche Zusammenarbeit und kann dazu beitragen, dass ältere Menschen länger selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Beispiel: „Wohnen für Hilfe” des Studierendenwerks München Oberbayern und des Verein Beinander e.V.

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Zuhause gesucht!

Erzählen Sie Ihre Geschichte und geben Sie dem Thema ein Gesicht. Wir möchten Kontakte herstellen und auf den Mangel an geeignetem Wohnraum aufmerksam machen.

Schreiben Sie uns eine E-Mail an regionalmanagement@zugspitz-region.de.

Gesuche von Unternehmen

Einige Unternehmen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind aktuell oder auch regelmäßig auf der Suche nach Wohnraum für Ihre Mitarbeiter. Im Landkreis stellt der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ein zentrales Hindernis bei der Suche nach Personal in sämtlichen Branchen dar.
Viele potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter scheitern an der Wohnungssuche.

Dachdeckerei GREIENER GmbH, Kochel

Wir suchen eine 2-Zimmer-Wohnung und eine 3-Zimmer-Wohnung. Der Preis sollte für Handwerk Helfer oder Gesellen leistbar sein.

Riessersee Hotel, Garmisch-Partenkirchen

Vorrangig suchen wir 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen mit einer Warmmiete unter 1.000 €. Prinzipiell sind wir auch offen für passende Wohngemeinschaftsangebote (WG-Zimmer).

Platzfisch Mittenwald & Garmisch-Partenkirchen

Wir suchen aktuell eine 3-4 Zimmerwohnung (familientauglich). Preis und m² sind erst mal zweitrangig.

Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Wir suchen mehrere 1- bis 2-Zimmer-Wohungen mit einer Größe von 25 m² bis 40 m² (5-8 Stück). Wenn möglich mit Küche. Preis der Kaltmiete sollte 12-13 Euro/m² wenn möglich nicht übersteigen.

Hotel Werdenfelserei, Garmisch-Partenkirchen

Wir suchen fortlaufend kleine Apartments mit einer Größe von ca. 20 - 30 m²

Bayerische Zugspitzbahn

Wir suchen etwa 10 kleine Apartments / Zimmer für 400-600 EUR / Monat für unsere Skilifthelfer in der Wintersaison von November 2025 bis April / Mai 2026

Dach Energie

Wir suchen 3 Zimmer oder mehr, gerne mit Balkon oder Garten, in Uffing oder Umgebung - Einzug ab sofort oder nach Vereinbarung - für eine sympathische, handwerklich sehr begabte junge Familie.
DachEnergie Bayern GmbH – Uffing: 08846 9217678

Bäckerei Sieß, Garmisch-Partenkirchen

Wir suchen für unserer Mitarbeiter zwei 2-Zimmer Wohnungen zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Sie sind auf der Suche nach Wohnraum im Landkreis?
Sie sind Eigentümer und haben ein Angebot?

Bei Facebook und Whatsapp gibt es Gruppen, die Ihnen bei der Vernetzung helfen:

1. Wohnungsmarkt Garmisch Partenkirchen und Umgebung Landkreis Garmisch-Partenkirchen Wohnung/Haus gesucht - mieten/kaufen 🏠 Die Wohnraum Kiste 🪟

Themenwoche „Wohnraum“ bei Radio Oberland

Mitschnitte

Einleitung
Carolina Zimmermann,
Zugspitz Region GmbH

Neue Wohnformen
Rolf Beuting,
1. Bürgermeister Markt Murnau

Inklusives Wohnen
Stephanie Dietrich,
Lebensraum inklusiv GAP e.V.

Wirtschaft
Clemens Stafflinger,
Geschäftsführer Kinderklinik GAP

Netzwerken
Carolina Zimmermann,
Zugspitz Region GmbH